Säet Gerechtigkeit  und erntet nach dem Maß der Liebe (Barmherzigkeit)! Pflügt ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt.

Die Bibel, Hosea 10,11

Wie wunderbar wäre es in unserer Welt, wenn Völker und Staaten sich an diese Grundausrichtung halten würden. Dann würde es in dieser Welt anders aussehen. Leider ist es nicht so. Seit Menschengedenken fordert fast jeder sein Recht.

Dazu kommt noch Betrug, Lüge und Sünde. Fast niemand fragt nach dem Schöpfergott. Man ist sich selbst genug. Inmitten der Botschaft von Verurteilung und Gericht hält Gott die Möglichkeit offen, dass das Volk Israel damals bis zu uns heute, zur Besinnung, Umkehr und Treue ruft.

Durch Jesus Christus haben wir die Möglichkeit immer wieder neu anzufangen, umzukehren, Lasten und Sünden am Kreuz abzulegen und bewusst Christus Herr  sein zu lassen.

Und tatsächlich gibt es heute noch Menschen, die ihren Weg erkennen und ihr Leben mit Christus anfangen und Neues pflügen und mit Eifer andere zu christlichen Veranstaltungen einladen.

Auch wenn ich denke, man sieht nichts, wenn ich mich an Recht und Ordnung halte, wenn ich als Christ lebe. Mache einfach weiter und tue als Christ das deine in aller Treue. Und wie lange fragt sich manch einer? Solange bis Christus wieder kommt.

Dann werde ich auch ernten was ich gesät habe. Oft sehen wir ja auch den Segen Gottes und seine Treue jetzt schon in unserem Leben.

 

Frage: Wo müsste ich ein Neues pflügen? Oder gibt es einen Bereich, wo ich den Herrn nicht Herr in meinem Leben sein lasse?

 

Das Dranbleiben und die Treue zum Herrn erfordern von uns den vollen Einsatz und die ganze Hingabe. Das muss täglich durchbuchstabiert werden. Lasst uns dabei nicht müde werden und uns gegenseitig anspornen. Denn der HERR kommt wieder! Was wird er dann vorfinden?

Viel Mut, Freude, Kraft und Durchhaltevermögen beim Säen. Das andere kommt von alleine.

 

Sr. Karin Müller