Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Die Bibel, Offenbarung 21, 2

Der Jünger Johannes berichtet hier von einer Vision in der er das neue Jerusalem aus dem Himmel herabkommen sieht.

Ist es eine Stadt die eine stark befestigte Mauer hat? Oder ist es eine Stadt in der freiheitliche, menschenwürdige Ordnungen herrschen. Das wissen wir nicht.

Sicher war zu damaliger Zeit in Israel eine Hoffnung auf sicheres Leben sehr ausgeprägt, da Verfolgung der Christen und Besatzungsmacht der Römer das alltägliche Bild prägten.

Das Bauen von unten nach oben ist bekanntlich nicht sehr erfolgsgekrönt, wie wir vom Turmbau zu Babel wissen 

Alles hochbauen von uns zu Gott führt niemals zur Gottesstadt und zum Gottesstaat. So wird hier berichtet, dass das neue Jerusalem von oben kommt, also von Gott selbst kommt. Er hat es gebaut nicht wir Menschen. Gott selbst ist der Baumeister (bezeugt von Abraham im Heräerbrief 11,10)

Johannes sieht die Stadt herabkommen wie „eine geschmückte Braut“.

Diese Stadt wird die Heimat des Volkes Gottes aus Juden und Heiden sein.

Was für eine wunderbare Aussicht, Gott will bei uns Menschen wohnen. Was für eine Hoffnung muss dieses Bild bei den Christen damals ausgelöst haben, die sich mit viel Widerstand und Not konfrontiert sahen.

Auch für uns darf die Hoffnung, das Gott wieder direkt bei uns wohnen wird, eine Hilfe und eine Ermutigung sein, gerade in Zeiten in denen auch wir es vielleicht  schwer haben.

Was für ein Segen wenn Gottes Wort unser Leben bereichert und bestimmt.

 

Ich wünsche Ihnen/Euch für diesen Monat und natürlich auch für die Zukunft Gottes Geleit und seinen Segen.

 

Thomas Bührer