Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.

Die Bibel, Matthäus 2, 10

Da sind Menschen, die sehen eine Himmelserscheinung. Für die damalige Welt nichts ungewöhnliches, denn auch damals konnte man schon mit hoher Präzession Himmelsabläufe berechnen. Aber dann erscheint da eine Konstellation, die diese Weisen, die Gelehrten aus dem Morgenland (vermutlich Babylon), aufsehen lässt. Drei Himmelserscheinungen treffen auf engstem Raum zusammen und bilden so einen hellen Punkt am Himmel. Die Erscheinung besteht aus Jupiter, Saturn und dem Sternbild Fisch. Für die damaligen Menschen war Jupiter ein Königsstern, Saturn der Schutzstern von Jerusalem und der Fisch symbolisierte Palästina. Für die Gelehrten ein Zeichen, dass ein großer König in Jerusalem geboren wurde. Sie machen sich also auf den Weg, um diesen „Stern“ zu finden. Sie reisten über Wochen nach Jerusalem. Dort angekommen fragten sie Herodes nach einem neuen König. Er verweist nach Betlehem. Schaute man von Jerusalem nach Betlehem, so stand diese oben erwähnte Konstellation genau über Betlehem.

Heute streiten sich die „Gelehrten“ ob es den Stern von Bethlehem, wie es die Bibel beschreibt, überhaupt gegeben haben kann, bzw. ob der Zeitpunkt zu Jesu Geburt übereinstimmt. Was mich hier fasziniert, ist die Tatsache, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Er lässt diese drei Himmelsgebilde so zu einander stehen, dass es, von der Erde aus betrachtet, ein verschmolzener Punkt ist und hell am Himmel leuchtet, und dass nicht nur einmal zu diesem Zeitpunkt. Nein, sie erscheint dreimal in diesem Jahr (das wiederum belegt ist) und die Gelehrten nehmen die Verfolgung auf. Gott nutzt den „Glauben“ der Gelehrten (Königsstern und Schutzstern) und zeigt ihnen so seinen Sohn, den Christus, den Retter der Welt. Sie sind fasziniert von dem Stern und noch fasziniertet als sie „ihren“ Stern -Christus, Jesus, der Retter der Welt- wahrhaftig vor sich liegen haben. Sie bringen ihm Geschenke mit: Gold, Weihrauch und Myrre. Dies sind keine gewöhnlichen Geschenke, sie alle hatten/ haben ihre Bedeutung:

Gold: Die Gabe von Gold ist eine symbolische Handlung: Gottes Sohn wird durch das Kostbarste geehrt, was die Erde bietet.

Myrre: wurde auch im heiligen Salböl verwendet, mit dem Könige, Priester und Propheten gesalbt wurden.

Weihrauch: Symbolisiert Reinigung, Verehrung und Gebet

Diese drei Geschenke symbolisieren die Heiligkeit Jesus: der König der Welt! Gott steht zu seinem Wort und lässt alles in Erfüllung gehen.

Siehst du heute auch den "Stern", den Stern, der dir Jesus zeigt? Und bis du bereit Jesus auch das Kostbarste zu geben was du hast? Vertraue ihm dein Leben an, du kannst mit der Suche aufhören, sie endet in Jesus, dem Retter der Welt, deinem Retter!

 

Michael Hauser