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Einschränkungen durch Corona

Alle geplante und regulären Veranstaltungen finden ur innerhalb der aktuellen Inzidenzstufen bzw. der Verordnungslage des Landes zulässigen Regelungen statt!

Gottesdienste im Bezirk Emmendingen:

Unsere Gottesdienste am Sonntag können nur unter Auflagen stattfinden. Folgende Punkte sind hierbei aktuell zu beachten:

Aktuell ausgeschlossen vom Gottesdienst sind folgende Menschen

  • Menschen, die noch positiv auv COVID-19 getestet wurden
  • Menschen, die mit Infizierten in Berührung kamen und in Quarantäne leben müssen
  • Menschen, die auffallende Krankheitssymptome haben (Husten, Niesen, Atemnot,...)
  • Menschen, die sich nicht an die Hygieneregeln halten wollen

Beim Betreten und bis zum Verlassen der Gebäudes muss der Mund und die Nase mit einer FFP2-Maske bedeckt sein.

Es wird witterungsentsprechende Kleidung empfohlen, da wir während des Gottesdienst immer wieder durchlüften müssen



Monatsspruch Juli 2022

Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue? 

Die Bibel, Psalm 42,3

Es gibt Lebensumstände, die sind ganz ähnlich wie bei einer Wanderung. Anstrengender Weg, das Ziel ist noch lange nicht erreicht und die Reserven sind schon so gut wie verbraucht. 
Wer kennt das nicht – Durststrecken nennen wir diese Zeiten nicht von ungefähr. Da wundert es nicht, wenn das Bild vom Durst auch in anderem Zusammenhang gebraucht wird. „Meine Seele hat Durst“, „Mein Innerstes, da, wo ich  bin, ist wie ausgetrocknet, verdorrt und öde geworden.“ 
Wer so spricht, hat auch einen anstrengenden Weg hinter sich, das Ziel noch nicht erreicht, es ist in weiter Ferne. Und die Vorräte sind leer. Wir nennen sie auch Ressourcen. Lohnt die Anstrengung noch? Kommen wir überhaupt noch ans Ziel? Reicht die Kraft und die Motivation?
Es ist gut, dass solche ehrlichen Gebete in der Bibel stehen. Keiner braucht vor Gott den starken Mann oder die starke Frau zu spielen. Die Bibel kennt eine ganze Liste von Versagern und Verzagten: Mose, Elia, Jona, Petrus, Paulus – um nur einige zu nennen. Sie alle haben erfahren, dass Gott mit Nichts etwas anfangen kann.
In der Bibel wird berichtet vom Leben und Glauben vieler Menschen. Wie tröstlich für uns, dass da nicht nur die „Highlights“ berichtet werden, die Erfolge und Errungenschaften, die Fortschritte im Leben und die Siege. 
Da schreibt doch einer: Meine Seele dürstet. Und er schreibt weiter: Sie dürstet nach dem lebendigen Gott. Der Schreiber dieser Worte hat eine tiefe Sehnsucht nach einer unmittelbaren Gottesbegegnung. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue? 
Wer diesen Psalm 42 weiterliest, versteht auch, warum er so spricht. 
Menschen machen ihm zu schaffen. Es geht ihm schlecht und die Leute um ihn herum verspotten ihn: „Wo ist er denn, dein Gott?“ - Durststrecke im Leben, Ressourcen verbraucht, das Ziel nicht mehr im Blick. Aber: Er bleibt nicht bei seiner Erschöpfung stehen, er sucht Gott, der ihm neue Kraft zum Leben geben kann und formuliert das so: 
Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.
 

Klaus Bieler

Bezirksjahreslos 2022

Lebendige Gemeinde
Was ist eine lebendige Gemeinde? Einer unserer sechs Gemeindegrundwerte lautet: „Wir wollen lebendigen Glauben leben“. Lebendigkeit hat also etwas mit unserer Beziehung zu Christus zu tun und damit, wie ER unser Leben verändert. Das bleibt dann auch nach außen nicht verborgen. Eine lebendige Gemeinde sollte das Licht Jesu in ihre Umgebung weitergeben.

Am 2. Januar haben wir dann als Jahreslos für unsere Bezirksgemeinde folgenden Bibelvers gezogen:
Christus spricht:
Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme lebendigen Wassers fließen, wie es in der Schrift heißt (Joh 7,38).
Ist das nicht die beste Definition für lebendiges Christsein und damit auch für eine lebendige Gemeinde? Doch was bedeutet es nun, wenn aus unserem Inneren „Ströme lebendigen Wassers“ fließen?
Der nächste Bibelvers gibt die Erklärung dazu: 
Mit dem »lebendigen Wasser« meinte er (Jesus) den Geist, der jedem zuteilwerden sollte, der an ihn glaubte (Joh7,39).

Das heißt doch, wir können von uns aus gar keine lebendige Gemeinde sein, wenn es der Heilige Geist nicht in uns wirkt. 
Das Ganze ist also keine Aufforderung, sondern eine Zusage: Jeder, der an Jesus glaubt, bekommt den heiligen Geist geschenkt und kann dadurch lebendiges Wasser weitergeben. 

Welch ein Zuspruch! Der Heilige Geist macht uns lebendig, ganz egal wie jung oder alt wir Christen sind, ob es starke oder wenig starke Gefühlsschwankungen in uns gibt, ganz unabhängig davon, ob es uns selbst gerade gut geht oder nicht.

Wie werde ich nun lebendig?
Wie kann unsere Gemeinde lebendig werden?
Indem wir an Jesus glauben, aus der Verbindung mit ihm leben und das Geschenk des Heiligen Geistes nutzen, dass er uns gegeben hat.
Ja wir dürfen auch darum bitten, dass uns Gottes Geist zu einer lebendigen Gemeinde macht. Denn Christus spricht:
»Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken! Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme lebendigen Wassers fließen, wie es in der Schrift heißt (Joh 7, 37b-38). 

Hartmut Täuber
 


Bibeltage in Emmendingen

Heiliger Geist